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Neue Glocken für Fischbach.
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Hintergrundinfos.

Weithin bekannt sind die  einzigartigen Bachert-Glocken.

Das Wissen und die Erfahrung über Generationen hinweg ermöglicht der Firma heute, Glocken in einer Qualität zu fertigen, die ihresgleichen sucht.

Jede Glocke verlässt das Werk in Karlsruhe als einzigartiges und unverwechselbares Kunstwerk. Alle Glocken werden im traditionellen Lehmformverfahren hergestellt. Jede einzelne Bachert-Glocke erhält dadurch ihre ganz eigene und "einmalige" Klang-Charakteristik. Die über Jahrhunderte gesammelten Erkenntnisse und neueste Forschung erlauben es heute, Glocken auf den Nominal (1/16Ton) genau zu gießen.

Dieses Wissen ermöglicht auf dieser Grundlage der Firma Bachert, wertvolle historische Geläute präzise, ausgewogen und harmonisch zu ergänzen und auf ein solches Geläut darf man sich nun in Fischbach freuen.

In Deutschland gibt es insgesamt nur vier Firmen, die nach dem Lehmformverfahren Glocken herstellen.
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Verwendungszweck: Glocken für Fischbach

Impressum: Pfarrgemeinde St. Mauritius Fischbach
Spendenbeaufragter: H. Pfr. Ewald Beha
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c/o Pfarrbüro Niedereschach, Telefon 07728/244


Die Werbeagentur zak aus Fischbach unterstützt
durch ihre Arbeit die Spendenaktion “Glocken für Fischbach”
Glockenguss der
Schutzengel-Glocke



(Fortsetzung ...)  „Wissenschaftı für sich sind, mit der man sich, wenn man alles verstehen, begreifen und erfassen möchte, intensiv befassen muss.

Es war faszinierend und hoch spannend, Christiane Bachert bei ihren Ausführungen zu folgen und entsprechend viele Fragen musste sie im Anschluss beantworten. Ganz anders ging es dann in der fast schon mittelalterlich anmutenden, staubigen, rußigen und heißen Gießerei zu. Hier wird das für den Glockenguss verwendete Kupfer (78%) und Zinn (22%), auf 1100 Grad erhitzt. In glühendem Guss wird es dann in die, in mühevoller, sechswöchiger Handarbeit, nach einem traditionellen Verfahren unter Verwendung von Lehm, Stroh und Sand gefertigte Glockenform gegossen.

Es war eine tief beeindruckende Zeremonie, die vor und nach dem Glockenguss allen Teilnehmern aufzeigte, dass man einem solches Ereignis wohl nur einmal in seinem Leben beiwohnen kann.
Pfarrer Ewald Beha sprach in der Gießerei vor Beginn des Glockengusses die Segensworte. Nach dem Glockenguss las Annette Flaig vom Gemeindeteam Fischbach die Fürbitten, gemeinsam wurde das „Vater unserı gebetet und das Lied „Großer Gott wir loben Dich gesungenı.
Dass die Segensworte, die Fürbitten, die Gebete und die Lieder geholfen haben, zeigte sich, nach dem Guss, der gelang. In 5% der Fälle ist dies, so weitere Information von Christiane Bachert, nicht der Fall. Nun muss die Glocke zwei bis drei Wochen langsam, abkühlen und erst dann zeigt sich endgültig, ob die Glocke auch klanglich dem entspricht, was von ihr erwartet wird.

Glockentöne kann man ohnehin nicht nur hören, sondern auch fühlen, wie Christiane Bachert den Besuchern aus Fischbach fundiert erläuterte und spürbar machte. Dass selbst der „Klöppelı ein „Dingı für sich ist, wurde ebenfalls deutlich. Es muss einfach alles passen und richtig dimensioniert sein, damit eine Glocke ihren Klang entsprechend entfalten kann. Wann die nun gegossene Glocke zusammen mit den drei weiteren Glocken in Fischbach erklingen kann, lässt sich so genau noch nicht sagen.
In diesem Jahr wird es jeden Fall nicht mehr reichen.
Starten können die Fischbacher unter der Regie von Hartmut Stern jedoch bereits mit den geplanten umfangreichen Holzarbeiten am und im Glockenturm selbst, sowie am Treppenaufgang. Hier ist sehr viel Eigenleistungen geplant, um die Baukosten, nebst den Kosten für die Glocken auf unter 100 000 Euro halten zu können.

Bericht: Albert Bantle
 
     
   
Gussvorlage der Glockenzier der Fischbacher Schutzengel-Glocke
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DAS SPENDENPROJEKT